Das Vorherrschende Narrativ
Du redest über Veganismus,
über Tierrechte, über das Richtige und Falsche.
Aber was du nicht siehst,
ist das, was in deinem eigenen Blick verborgen liegt.
Du sagst, schwarze Menschen könnten nicht rassistisch sein,
weil sie selbst unterdrückt wurden.
Du stellst deine Theorien auf,
während du die Realität ausblendest.
Du sprichst, als wärst du blind,
als gäbe es nur ein Opfer,
während der Blick auf uns immer noch schärfer wird.
Wo ist dein Verständnis für die, die genauso leiden?
Wo ist dein Raum für diejenigen, die sich nicht immer in dein Bild einfügen?
Du sagst „wir sind gleich“,
aber du hast nie gesehen,
wie dein Rassismus zwischen den Linien fließt.
Es ist nicht nur das, was du tust,
sondern das, was du ignorierst.
Weißt du, was es heißt,
zu sehen, wie deine Identität von allen Seiten zerrissen wird?
Zu spüren, dass niemand hören will, was du zu sagen hast,
weil dein Schmerz nicht in ihre Geschichte passt?
Rassismus gibt es nicht nur in einer Richtung.
Er ist nicht nur Schwarz gegen Weiß oder umgekehrt.
Er ist überall,
er sitzt im Nacken jeder, der sich nicht in eine Schublade zwängen lässt.
Es gibt keinen sicheren Raum für die,
die sich nicht der Erzählung unterwerfen wollen.
Ich bin da, und ich spreche,
denn mein Wort ist mein Widerstand.
Und du wirst nicht länger der Richter über mein Schicksal sein.
Ich werde gehört, auch wenn du dich abwendest.
Die schöne neue Welt,
die dir Huxley predigte,
wird von Masken getragen —
von den Gesichtern, die sich für das Gute halten,
während sie die Augen verschließen,
vor dem, was wirklich zählt.
Doch ich sehe durch deine Lügen.
Der Europäer, Seite an Seite
mit dem Afrikaner,
stellt sich auf die falsche Seite
und hält die Fäden zusammen.
Ihr gemeinsames Spiel —
eure gemeinsame Erzählung —
führt mich nicht mehr in die Irre.
Denn ich erkenne,
dass der wahre Feind die ist,
die uns glauben lässt, wir müssten kämpfen,
während sie die Macht halten.