
Am Rand von Israel,
wo der Hatzbani rauscht,
steht ein Schild,
ein fremder Name:
Atatürk Parkplatz.
Kein Olivenbaum erzählt hier
von der Erde, die ihn trägt,
kein Stein singt von Anatolien –
und doch hat jemand
diesen Namen gepflanzt,
wie eine Fahne aus Asphalt.
Es ist ein seltsames Echo,
ein Schatten von woanders,
der sich über die Landschaft legt.
Als wollte man Besitz markieren,
nicht mit Grenzen,
sondern mit Worten.
Doch der Fluss fließt weiter,
trägt keine Namen,
trägt keine Politik –
nur Wasser,
und die Erinnerung
derer, die hier leben.