Genetic/Narcissistic Rage

Apo, der große Mann, der im Gefängnis hockt,

die Welt da draußen – von Mauern ausgesperrt, verschluckt.

Mein Vater, kein Held, kein Feind – einfach nur da,

auf freiem Fuß, doch schwer wie Blei ist, was geschah.

Seine Lunge röchelt von Jahren im Qualm,

kein Sturm, kein Widerstand – nur stiller Gram.

Kein Applaus, kein Zitat, kein Platz in Geschichtsbüchern,

nur Flimmern im Fernseher, verblassend in Tüchern.

Apo sitzt ein, mit Feuer im Blick,

mein Vater lebt, doch tritt kaum zurück.

Zwei Männer – ein Name, zwei Welten entfernt,

der eine verehrt, der andere verlernt.

Und ich dazwischen, mit Fragen und Groll,

was wiegt mehr – das Leiden oder das Idol?