Genetic/Narcissistic Rage

Auf mich gehetzt

Sie haben sie geschickt.
Den Schwarzafrikaner,
den Deutschen,
den Türken.
Nicht mit Waffen –
mit Köpfen voller Ordnung,
mit Blicken, die Besitz fordern,
mit Stimmen, die befehlen
durch den Mund meiner Mutter.

Meine Mutter?
Nein –
eine leere Hülle,
gelenkt von allem, was ich nicht bin.

Sie starrt mich an,
als sei ich ihr Feind.
Kontrolliert jede Bewegung,
prüft meine Gedanken,
als wär ich ein Dieb
in meinem eigenen Fleisch.

Sie fühlt nichts.
Sie lebt nicht für mich,
sondern für die Stimmen,
die durch sie sprechen.
Fremde Völker,
fremde Männer,
fremde Gesetze.

Ich sehe sie an –
und sehe keinen Ursprung.
Nur ein Werkzeug,
ein Schatten,
eine Mauer.

Doch ich bin das,
was sie nie brechen konnten.
Ein Überrest aus Feuer,
der nicht für sie geboren wurde –
und nie für sie leben wird.