Ausgelöscht, doch nicht verloren
Sie kamen mit Feuer, mit Bann und mit Zwang,
nahmen die Sprache, den Namen, den Klang.
Sie nannten uns Berge, doch nicht unser Volk,
malten ein Lügenbild, eisern und stolz.
Doch in den Tälern, im Herz, in den Liedern,
lebt unser Erbe, trotz all ihrer Glieder.
Kein Staat, kein Verbot, kein fremder Eid,
löscht, was im Blut und im Herzen schreit.
Kurdistan atmet in jedem Gedicht,
in jedem Kind, in jedem Gesicht.
Sie wollten zerstören – doch wir sind hier,
und unsere Identität bleibt bei mir.