„Betonherzen im Jobcenter“
Sie reden von Integration,
doch in ihren Köpfen: Nation.
Bräunliche Haut, doch innen kalt,
Nationalhymne, stolz und alt.
Die Tochter sitzt nun am Amt,
entscheidet kühl, mit fester Hand.
Ein Balkan-Name – schöne Tarnung,
doch innen brodelt nur Verachtung.
Der Vater grinst mit Zahnlück‘ breit,
spricht Arabisch, doch es bleibt nur Schein.
Denn wenn es drauf ankommt, zeigt er schnell,
wo seine wahre Fahne fällt.
Sie schauen mich an,
als wär‘ ich fremd,
doch ihre Lügen
kenn‘ ich längst.
Sie spielen Spielchen,
sie tragen Maske,
doch ich durchschaue
ihre ganze Farce.
Denn ich bin nicht blind,
nicht dumm, nicht stumm,
ich seh die Strategie,
ich bleib nicht fromm.
Ihr könnt mich meiden,
ihr könnt mich droh‘n,
doch meine Wurzeln
lasst ihr nicht davon.
Eure Mauern, eure Blicke,
eure Sprüche – mir egal.
Denn ich bleibe,
wie ich bin:
Ungebrochen,
Radikal.