„Den eigenen Vater nicht, aber deutsche Frauen schon“
Sie sagen stolz:
„Ich will meinen Vater nicht neben mir im Auto sitzen haben.“
Peinlich sei das,
altmodisch,
nicht zeitgemäß.
Aber deutsche Frauen?
Kein Problem.
Da wird der Beifahrersitz frei gemacht,
da wird gelacht,
geredet,
getan, als gäbe es keine Geschichte,
keine Wurzeln,
keine Ehre.
Mit dem eigenen Vater schämen sie sich.
Mit deutschen Frauen
fahren sie durch die Gegend,
zeigen sich,
als wären sie wer.
Halten an,
steigen aus,
schauen sich um,
als wäre alles erlaubt,
als gäbe es keine Grenzen.
Sie tauschen Väter gegen fremde, deutsche Frauen.
Scham gegen Stolzlosigkeit,
Werte gegen Beliebigkeit.
Und während sie lachen,
weiß ich genau:
Sie haben alles verloren,
was sie einmal hätten haben können.