Genetic/Narcissistic Rage

Der Adana-Türke, so stolz und laut,
leugnet seine Wurzeln, fühlt sich so vertraut.
Doch Wahrheit brennt heller als jeder Schein,
die Herkunft ist tief, lässt sich nicht vernein.

Er spricht von Stolz, von eigener Macht,
doch die Geschichte hat ihn längst bewacht.
Ein Teil von Kurden, verborgen und klein,
versteckt in den Schatten, will nicht mehr sein.

Wie ein Alevit, tief in seinen Höhlen,
soll er sich bergen, nicht weiter quälen.
Nicht mischen in Dinge, die größer sind,
verschwiegen bleiben, ganz wie ein Kind.

Denn das Land ruft nach Ehrlichkeit und Mut,
für Freiheit, für Recht, für das wahre Blut.
Wer Herkunft verleugnet, den nimmt man nicht ernst,
sein Platz ist verborgen, sein Name entfernt.

So soll er lernen, sich selbst zu versteh’n,
dass man nicht entkommen kann dem, was gescheh’n.
Die Wurzeln sind stark, verwurzelt im Stein,
der Adana-Türke wird nie mehr allein.

Erinn’rung und Blut verbinden das Land,
kein Verbergen schützt vor des Schicksals Hand.
In Stille und Demut möge er ruh’n,
und die Kurden in Frieden weiterblüh’n.