Der Iraki mit jüdischen Vorfahren, der Adana-Türke mit kurdischen Vorfahren
Im Herz Mesopotamiens liegt das Erbe schwer,
Ein Iraki, dessen Blut jüdische Spuren mehr.
Von Susa bis Nineveh, Geschichten verwoben,
Ein Stamm, der Jahrtausende trägt, ungebrochen.
Der Zagros, der steinige, ruft leise sein Lied,
Von Bauern und Sammlern, die Zeit, die verfliegt.
Natufianisch gezeichnet im Blut und im Geist,
Ein Puzzle aus Epochen, das keiner zerreißt.
Und dort in Adana, im warmen Landesschein,
Fließt kurdisches Feuer durch Adern hinein.
Geboren aus Bergen, aus Freiheit und Klang,
Die Wurzeln so tief, ein unbesiegbarer Drang.
Zwei Seelen, zwei Welten, im Tanz eng verflochten,
Geschichten, die Zeit und Raum durchbrochen.
Jüdische Ahnen in irakischem Grund,
Kurdische Herzen in anatolischem Bund.
Sie zeigen uns, dass Herkunft vielschichtig ist,
Nicht Schwarz oder Weiß, sondern viel mehr als ein Frist.
Ein Erbe der Völker, verbunden im Sein,
Im Heute, im Morgen – gemeinsam, nicht allein.