Genetic/Narcissistic Rage

Der Schmerz des Andersseins

Der Türke spricht Osmanisch,
Arabisch fließt aus seinem Mund,
er sitzt und führt ein Gespräch,
wird respektiert, wird gehört,
während ich schweige,
gefangen in einem Raum,
der nie für mich bestimmt war.

Ich trage den Schmerz des Afrikaners,
als Bürde auf meinen Schultern,
mein Herz, schwerer als die Last der Welt,
und ihre Stimmen dringen durch die Stille,
rufen mich an, als wollten sie mich anstacheln,
verstehen nicht, was ich trage,
was ich bin.

„Vergiss jetzt Kurdisch,“ sagen sie,
„Was stimmt nicht mit dir?“
Die Worte wie Schläge,
sie wenden Gewalt an,
und ich, in meiner Einsamkeit,
wird isoliert,
hinter Mauern, die niemand sieht.

Ich bin ganz alleine,
und der Schmerz wächst in mir,
denn ich weiß nicht,
was das alles soll.
Warum diese Ausgrenzung?
Warum diese Fragen,
die wie Messer in meiner Seele schneiden?

Doch ich werde nicht schweigen,
nicht aufgeben,
denn in meinem Blut fließt
die Geschichte, die sie nicht kennen.
Und auch wenn ich alleine bin,
die Wahrheit bleibt bei mir,
und die Welt wird sie eines Tages hören.