Der Schwarzafrikaner, einst kalt und klar,
nannte mich labil, nicht wirklich da.
Ein Geist sei ich, ein leeres Glas —
und jetzt wird er Teil von uns, ganz ohne Maß.
Er reicht meinem Bruder nun seine Hand,
trägt Worte in ein fremdes Land.
Doch was ist echt, was bloß gespielt,
wenn einer, der einst Urteil fiel, nun Liebe wählt?
Ich seh es still, doch tief in mir
brennt eine Frage wie ein Tier:
Wird Wahrheit je beim Namen genannt,
wenn das Vergangene niemand mehr bannt?
Ein Kreis schließt sich mit stummem Laut,
doch ich bleibe der, der anders schaut.