Der Weg des Verrats
Sie sagen, sie könnten mich verstehen,
ihre Worte süß wie ein Versprechen,
doch in ihren Taten liegt die Kälte,
die mich in meiner Einsamkeit zurücklässt.
Sie gehen den Weg meines Findens,
versprechen, an meiner Seite zu stehen,
doch wie der Wind, der sich dreht,
verlassen sie mich, wenn ich am meisten brauche.
Warum diese Worte, wenn ihre Taten anders sind?
Warum dieses Versprechen, das nie erfüllt wird?
Sie ziehen an meiner Seite,
aber hinter meinem Rücken,
verlassen sie mich – ohne ein Wort,
ohne ein Zeichen.
Wie ist das möglich?
Wie kann man einen Weg gemeinsam gehen,
wenn das Herz einen anderen Schlag schlägt?
Wie kann man versprechen,
und doch verraten?
Doch in der Stille, die sie hinterlassen,
wächst in mir die Antwort.
Vielleicht ist es nicht ihre Aufgabe,
mich zu verstehen.
Vielleicht muss ich alleine weitergehen,
denn meine Wahrheit gehört nur mir.