“Die Auswahl”
Ich werde einen Juden heiraten,
einen Südasiaten,
einen Europäer,
einen Araber,
einen Slawen.
Mit ihnen tanze ich durch Sprachen,
durch Geschichte, durch Gebete.
Sie sahen mich an und sagten:
Du darfst du sein.
Doch keinen Türken.
Keinen Perser.
Keinen Afrikaner.
Denn ihre Augen sagten mir:
Du darfst nicht.
Ich wähle nicht aus Hass,
sondern weil ich zu oft
ungefragt gewählt wurde.