„Die Rötung auf der Haut“
Ich habe es getan, in der Hoffnung,
meine Haut zu heilen, zu erblühen.
Microneedling, ein Versuch,
die Spuren der Zeit zu entglühen.
Doch jetzt seh’ ich die Rötung,
die auf meiner Haut verweilt,
und der Blick meines Vaters,
schneidet scharf, wie ein Pfeil.
„Warum so rot? Was hast du getan?“
Seine Worte, wie scharfe Drahte,
er versteht nicht, was ich versuche,
meine Haut, mein Blick, mein Haar, mein Leben.
Er brüllt, die Wut in seiner Stimme,
und beschimpft mich ohne Rast.
„Was hast du getan, bist du verrückt geworden?“
ruft er, auf Türkisch, voller Zorn und Hast.
Die Wärme, die ich spürte,
war nicht nur von der Behandlung allein,
sondern auch die Wut, die in seinen Augen,
mich drückt, mich quält, lässt mich nicht sein.
Ich habe es versucht, ihm zu erklären,
doch seine Worte sind wie Donner,
verstehst du nicht, was ich mir wünsche?
Es ist kein Fehler, nur ein neuer Schritt, ein Vorhaben.
Die Rötung wird verblassen,
das hoffe ich tief in mir,
doch die Wunden der Worte,
die bleiben lange bei mir hier.
Er brüllt, er schimpft, auf Türkisch so scharf,
doch ich bleibe leise, voller Schmerz,
inmitten der Wut, der Worte, der Kritik,
während die Wunden tiefer als die Haut gehen.