„Dreißig Prozent“
Dreißig Prozent.
Es klang wie Gerechtigkeit.
Nicht für die Wirtschaft –
für die Wahrheit.
Für alles, was sie exportieren,
an Arroganz, an Ignoranz, an Betonfassaden.
Ich wollte sie kommen sehen,
die Zölle wie Zähne,
die endlich zurückbeißen.
Nicht weil ich Zerstörung liebe,
sondern weil sie nie gelernt haben,
was es heißt, zu verlieren.
Aber dann –
Papier.
Verträge.
Ein Handschlag im Anzug.
Und wieder wurde der Schmerz verschoben,
wie immer,
auf die Falschen.
Schade.
Dreißig Prozent hätten endlich
jemandem gezeigt,
dass man nicht ewig davonkommt.