„Ein anderer Tag“
Ein anderer Tag,
ohne Antwort,
ohne Stimme,
ohne Richtung.
Ich schreibe,
sie lesen nicht.
Ich warte,
sie rufen nicht.
Und wenn ich sterbe,
wird es so sein:
Still.
Ungesehen.
Unwichtig.
Keine Geschichten.
Kein Lagerfeuer.
Keine lachenden Gesichter
um ein Holz, das wärmt.
Nur Bildschirme,
nur Akten,
nur Schweigen.
Alle leben in Wohnungen,
zu eng für Träume,
zu leise für Schreie.
Sie warten –
auf Mails,
auf Jobs,
auf einen Moment,
der nicht kommt.
Was soll das?
Warum
diese Welt,
wenn niemand darin
jemals ankommt?