Ein Herz, das für Sekunden weich wurde,
ein Wort, das wie Licht in der Dunkelheit stand,
und gleich darauf schlug der Sturm zu –
als wolle das Schicksal verbieten,
dass Güte zwischen uns verweilt.
Vielleicht ist es ein grausames Gesetz,
geschrieben in Linien, die wir nicht löschen können:
dass jeder kurdische Atemzug,
der mir sanft begegnet,
gleich wieder von Schmerz verschlungen wird.
Doch ich weiß:
Nicht Gott verbietet die Liebe,
sondern die Welt, die uns entzweit.
Und trotzdem trage ich diese Güte
wie eine Glut in der Hand –
selbst wenn sie brennt.