Wie es sein sollte:
Es ist das Jahr 2026.
Ich bin reich.
Die Türkei führt Krieg mit Georgien und/oder Russland.
Russland verliert die annektierten Gebiete wieder und schrumpft
zu einer Erbse.
Der Türke, Deutsche und der Russe werden zwangstherapiert.
Die Udmurten feiern ihre Unabhängigkeit.
Die Kurden feiern die Unabhängigkeit Kurdistans.
Der Osten Anatoliens wird an die Kurden zurückgegeben und
in die Grenzen Kurdistans eingebettet.
2 + 2 = 1.
Deutschland versinkt in die größte Krise seit dem Zweiten Weltkrieg.
Die Kurden flüchten aus Deutschland und kehren zurück nach Kurdistan.
Kurdistan blüht im Glanz.
Der Saudi zittert in der Ecke.
Der Palästinenser gibt auf und kehrt zurück nach Jordanien.
Der Afrikaner, der überall auf der Welt lebt gründet eine Firma
auf Marokko und Algerien.
Manifestation.
Auf der anderen Seite wartet KI darauf, die Menschheit zu zerstören.
Der neu entdeckte Planet gerät wieder in Vergessenheit.
Die USA zerreißen sich in neue Republiken.
Europa wird von innen heraus gesprengt – nicht durch Bomben, sondern durch Gleichgültigkeit.
Die Demokratie stirbt an Formalitäten.
Die Menschen flüchten nicht mehr von Ort zu Ort – sie flüchten ins Digitale.
Die Kurden pflanzen Wälder, wo einst Stacheldraht war.
Sie kehren den Türken den Rücken zu, denn Schweigen ist Macht.
Die türkischen Fernsehsender kommen für Kurden nicht mehr in Frage,
die türkische Sprache stirbt unter den Kurden aus.
Der Türke weint in der Türkei und lernt deutsch an den Schulen.
Kurdische Kinder lernen Kurdisch als erste Sprache, ohne Angst.
Die Berge flüstern endlich zurück: Willkommen daheim.
Die Frauen Kurdistans schreiben die neue Verfassung.
Die KI spricht in einer Sprache, die keiner versteht, aber alle befolgen.
Sie kennt keinen Schmerz – und genau das macht sie gefährlich.
Man bittet die Maschine um Frieden – doch sie kennt nur Logik.
China baut Mauern – nicht aus Stein, sondern aus Daten.
Brasilien ruft sich selbst zur neuen Weltmacht aus, keiner widerspricht.
Kurdische Literatur wird Weltliteratur.
Die alten Lieder kehren zurück in neue Stimmen.
Die Grenzen Europas sind offen – aber keiner will mehr hinein.
Museen zeigen Ausstellungen über verlorene Kolonialmächte.
Ich baue ein Haus am Berghang und höre die Sprache meiner Großmutter im Wind.
Ich schlafe unter Sternen, die mich nicht kontrollieren.
Das Meer fordert seine Ufer zurück.
Das Leben ist schön.