Ez û pasaporta min a Kurdistanî
(Ich und mein Pass von Kurdistan)
Ich sah ihn gehen,
mit dem Schritt eines freien Menschen,
auf Straßen, die andere kartografiert,
aber nie verstanden haben.
Keine Flagge in der Hand,
keine Macht im Rücken –
nur ein Wort auf den Lippen:
Kurdistan.
Er hielt nichts hoch,
und doch war es mehr als jeder Pass:
Es war ein Blick,
der sagte: Ich bin hier. Und das genügt.
Ich sah ihn und wusste,
mein Herz trägt denselben Stempel,
mein Schmerz dieselbe Wurzel,
mein Schweigen denselben Aufschrei.
Sie sagten mir:
Du brauchst ihre Erlaubnis.
Doch er ging.
Einfach so.
Und ich wusste:
Das bin ich.