Genetic/Narcissistic Rage

Fluch der Etagen

Von zwei bis dreizehn Etagen – ein Fluch aus Beton,
ihr habt den Himmel gefressen, Stein für Stein, Hohn für Hohn.
Kein Dorf mehr, kein Licht, kein Wind auf der Haut,
nur Schatten, nur Gitter, was ihr „Wohnen“ nennt – grauenhaft gebaut.

Ihr Hausbauer – ihr Architekten des Grauens,
ihr habt kein Herz, nur Pläne des Staunens
für Banken, für Gier, für Städte aus Glas –
doch Leben? Das ist für euch nur ein Spaß.

Und schlimmer noch:
Ihr lasst nur rauchende Bastarde einziehen,
die auf Balkonen stehen wie Giftsirenen,
die ihren Qualm mit Absicht rüberblasen,
um Nachbarn zu brechen – mit toxischen Phrasen.

Sie husten, sie stinken, sie vergiften die Luft,
und ihr nennt das “modern” – welch verlogener Duft.
Kein Filter, kein Anstand, nur Rauch in der Wand,
und ich frage: Wer ließ diese Dämonen ins Land?

Ich hoffe, ihr schmort in der tiefsten Hölle,
wo jeder Ziegel euch langsam zerdrücke.
Wo keine Luft mehr euren Hals berührt,
wo euer eigenes Gift euch innen verführt.

Zwei bis dreizehn – ihr dachtet, das sei klein,
doch eure Schuld wächst mit jedem Stein.
Ein ganzes Leben im Schatten verloren –
weil ihr die Welt mit Kisten zerbohren.

Und ich – ich glaube nicht an euren Gott.
Aber ihr tut es.
Also soll er euch holen.
Für jedes Fenster, das ihr verriegelt,
für jeden Nachbarn, den ihr vergiftet.
Möge euer eigener Himmel euch verstoßen –
genau wie ihr es mit uns getan habt.