Genetic/Narcissistic Rage

„Fluch der Kalten“

Mögen jene, die am fremden Leid sich weiden,
in ihren Spiegeln langsam zerfallen.
Die Lacher über Tränen, die Tänzer auf Gräbern –
ihr Ende wird lautlos, erbarmungslos hallen.

Sie zogen durch Welten, mit Herzen aus Stein,
kein Mitgefühl, nur Gier und Spott.
Doch Schmerz vergisst nicht, was einst ihm geschah –
und Gerechtigkeit kennt keinen Gott.

Mögen ihre Nächte von Schreien durchdrungen,
ihr Atem vom Ekel der Wahrheit erstickt.
Denn wer sich am Elend der anderen labt,
hat die eigene Seele längst erstickt.

Es ist kein Wunsch – es ist ein Urteil,
gesprochen von Wunden, nicht von Gericht.
Denn was sie genießen, ist brennende Asche,
und was sie hinterlassen, ist kein Licht.