„Geh unter mit deinem Rauch“
Je mehr ich dich verachte,
desto freier atme ich.
Je mehr du ziehst,
desto weniger bist du.
Ein Mensch? Nein.
Nur eine Hülle mit Glut im Maul.
Du stinkst.
Nicht nur nach Rauch,
sondern nach Aufgabe.
Nach kaputter Lunge,
nach aufgegebenem Denken.
Du redest von Freiheit
mit der Kippe im Mund,
doch du bist nichts
als ein Knecht der Sucht,
ein Bote des Ekels,
ein schleichender Selbstmord
mit Rückwirkung auf alle.
Ich muss dich nicht verstehen.
Ich will dich nicht verstehen.
Ich will dich aus meinem Blick,
aus meinem Atem,
aus dieser Welt.
Du bist der Grund,
warum Fenster geschlossen bleiben.
Warum Kinder husten.
Warum alles nach Abfall riecht,
wo du warst.
Und du nennst das Leben?
Geh unter mit deinem Rauch.
Die Welt gehört nicht dir.
Sie gehört denen,
die noch Luft verdienen.