„Ich bin der Wald – und du bist nichts“
Ich bin der Wald,
und du – du bist nichts als Qualm.
Dein Rauch? Verpufft.
Deine Schritte? Spurlos im Schlamm.
Du hast Erfolg –
in deiner Welt aus Neonlicht
und Krankenzimmern,
wo der Monitor piept
und die Seele längst verschwunden ist.
Du regierst Beton,
nicht das Leben.
Deine Krone ist aus Stahl,
doch sie rostet im Regen.
Nicht mal der fossile Brennstoff
mag dich noch riechen.
Er stottert im Tank
deiner rauchenden Nachbarn,
die wie du,
nur noch sitzen
und Gift versprühen.
Der Nomade?
Er steigt in seinen
Toyota Land Cruiser,
tritt das Gas
und verschwindet im Wind.
Er jagt die Sonne,
und schläft im Schatten
der Bäume,
die dich längst vergessen haben.
Während du,
auf deinem Balkon,
telefonierst mit 50 Stimmen,
die alle
gleich leer sind
wie deine Zigarettenpackung.
Du bist laut,
aber bedeutungslos.
Ich bin still,
und ewig.