„Ich bin ein einfacher Arbeiter – und das ist genug“
(an die deutsche Gesellschaft)
Ich bin kein Akademiker.
Kein Karrieremensch. Kein Teil eurer Netzwerke.
Ich komme nicht aus euren Schulen, nicht aus euren Familien.
Ich bin ein einfacher Arbeiter.
Ich habe keine Macht –
aber ich habe gearbeitet,
während andere noch diskutiert haben.
Ich habe mit meinen Händen getan,
was eure Titel nicht tun konnten.
Ich habe geschleppt, gesäubert, versorgt,
während ihr geplant, gezweifelt, getagt habt.
Ich habe keine große Sprache.
Aber ich habe eine klare.
Ich rede nicht von Werten –
ich lebe sie:
Pflicht, Würde, Anstand.
Ihr habt mich nie eingeladen,
aber ich war trotzdem da.
In euren Häusern. In euren Gärten.
In euren Pflegeheimen.
In euren Lieferketten.
Ich bin ein einfacher Arbeiter.
Und das ist genug.
Nicht, weil ihr mir das zugesteht –
sondern weil ich es mir selbst erlaube.