„Ich bin noch da“
Er sagte:
Dein Leben sei vorbei.
Als sei ich ein Blatt,
vom Wind verweht,
bevor es je geblüht hat.
Doch ich bin noch da.
Mit Staub auf den Schuhen
und einer Glut in der Brust,
die keine Prognose löschen kann.
Ich bin noch da.
Mit Fehlern im Gepäck
und Hoffnung in den Falten.
Ich trage Narben wie Waffen
und Träume wie Messer.
Sie sagen, ich sei zu spät.
Ich sage: Ich bin gerade erst angekommen.
Auf meinem Weg.
Mit meinem Herz.
In meinem Tempo.
Und wer mir sagt, ich sei fertig,
kennt nicht meine Wurzeln.
Denn ich wachse
auch aus Beton.