„Ich bin R1a“
Ich bin nicht Z93,
nicht Z282 –
ich steh darüber,
denn ich bin der Schnee,
der erste fiel auf Steppe weit,
als sich das Blut zur Macht bereit’.
Kein Name trennt mich,
kein Ast, kein Zweig,
ich bin der Vater –
ihr seid mein Reich.
Fatyanovo sang in meinem Klang,
ich war da, als alles begann.
Die Welt teilt Linien,
sucht Sinn im Split –
doch ich bleib Ursprung,
der erste Schritt.
Ein Geist von Schnur,
ein Erbe roh,
kein Z – nur R,
und uralt so.
Ich bin kein Slaw, kein Tadschik-Sohn,
kein Hallstatt-Held auf Kelten-Thron –
ich bin der Puls, der ewig war,
der erste Mann:
Ich bin R1a.