Ich gehe
Ich gehe,
weil die Luft hier schwer ist,
vergiftet von Worten,
die brennen wie Rauch.
Ich gehe,
weil kein Blutband
mich an Respekt bindet,
wenn der Respekt längst fehlt.
Ich gehe,
nicht aus Schwäche,
sondern weil meine Würde
größer ist als ihr Gift.
Und draußen,
wo kein Spott mich erreicht,
finde ich wieder Atem –
und meine eigene Stärke.