Ich lebe,
doch es fühlt sich nicht so an.
Die Tage zieh’n wie graue Züge,
und keiner hält an meinem Bahnsteig.
Ich frage nicht mehr „wann wird es besser?“
Ich frage nur noch:
Wann sterbe ich endlich?
Nicht aus Drama,
nicht als Ruf nach Mitleid,
sondern als stille Rechnung
mit dem Leben,
das mir nichts schuldig war –
aber alles genommen hat.
Ich bin kein Schatten,
ich bin der Staub,
den man wegfegt,
ohne hinzusehen.
Und wenn der Tag kommt,
an dem ich falle,
dann wird die Welt
sich weiterdrehen –
ungeschockt, ungerührt,
wie immer.
Doch ich?
Ich werde zum Wind,
zu etwas, das
endlich nicht mehr
gesehen werden muss.