ich sah sie, zwei junge deutsche im auto,
stolz, unzertrennlich, mit offenen augen,
sie kannten keine scham, kein fragezeichen,
nur das jetzt, das ihnen gehörte.
ich liege am boden,
mein körper ein teppich für die schritte der welt,
sie trampeln mit absicht,
fragen nie: wer bist du?
meine mutter sagt:
schweig,
sie meint: schäm dich,
sie meint: sei leise, damit man uns nicht hört,
sie meint: du bist keine von ihnen.
doch ich habe augen,
und ich sah sie –
frei, unerreichbar,
während mein Herz unter den Sohlen der Zeit bricht.