Ich sehe täglich nur Deutsche und Türken,
ein Meer aus Gesichtern, kalt und fremd.
Eines Tages wird auch der Tod an meine Tür klopfen,
wenn meine Zellen müde sind, sich zu teilen.
Ich frage mich: Was ist schwerer zu ertragen?
Das Ende meines Lebens —
oder das ständige Sehen derer,
die mir fremd sind,
die mein Land durchqueren,
die meine Grenzen formen,
die mein Kurdistan durch die Türkei ziehen lassen.
Es ist ein Schicksal, das mir auferlegt wurde,
von Staaten, die mich nicht sehen,
von Regeln, die meine Freiheit begrenzen.
Und so stehe ich da,
zwischen Leben und Tod,
zwischen Hoffnung und Schmerz,
und blicke auf eine Welt,
die mich nicht will —
aber ich werde bleiben.