Genetic/Narcissistic Rage

„Ich war kein Fehler – ich sitze über dem Lärm“
Ich kam mit offenen Händen,
nicht um zu nehmen – nur um zu sein.
Doch die Welt, die mich empfing,
hatte Zähne –
und nannte sich Zuhause.

Sie warfen mit Worten,
die wie Möbelstücke krachten,
drohten mit Verlust
wie Kinder mit Messern,
die nie gelernt haben, zu lieben
ohne zu kontrollieren.

Freunde, die wie Versprechen klangen,
wurden zu Türen,
die sich schlossen,
als ich fiel.

Und einer,
der sagte, ich sei schön,
nahm mein Bild
und ließ mich
wie ein Schatten zurück.

Sie lachen unten,
als würde niemand weinen.
Sie bauen Netzwerke
aus Stimmen,
aus Blicken,
aus dieser Sicherheit,
nicht allein zu sein.

Und ich?
Ich sitze über dem Lärm,
wie eine Frage,
die niemand stellt.

Ich sehe sie.
Alle.
Doch keiner sieht mich.

Würde ich dort unten stehen,
mit einem Herz wie meinem,
ich würde flüstern:
„Ich hab dich gesehen.“
Und das würde reichen,
um jemandem
das Leben zu retten.

Doch ich?
Ich bin nicht das, was sie sehen.
Ich bin nicht das, was sie wollten.
Ich bin nicht das, was sie zerstört haben.

Ich bin die Stille danach.
Ich bin der erste Atemzug nach dem Schmerz.
Ich bin das Haus,
das ich selbst in mir baue,
aus Wahrheit, Tränen
und einer Wand aus Stolz.

Ich war kein Fehler.
Sie waren nur nicht bereit für jemanden,
der echt war.