„Ich will nicht, dass Kenia rauchfrei ist“
Ich will nicht,
dass sie auch noch dort
den Rauch verbieten,
wo Hitze herrscht,
wo das Leben staubig tanzt
und die Menschen
schon genug verzichten.
Ich will,
dass jemand sitzt
unter Wellblech und Sonne,
mit glimmendem Kraut
zwischen den Lippen
und sagt:
„Ich atme, wie ich will.“
Lasst Kenia atmen,
nicht sauber,
sondern echt.
Nicht steril,
sondern wild.
Nicht klinisch,
sondern menschlich.
Ein Land ohne Rauch
ist wie ein Lied ohne Stimme –
still, genormt,
fremdgesteuert.
Ich will,
dass der Rauch
aus den Kehlen steigt
wie Gebet,
wie Trotz,
wie Erinnerung.
Ich will nicht,
dass sie auch das verlieren.