Im Herzen des Ostens, alt wie das Land,
stehen die Kurden, fest wie Stein und Sand.
Vom Zagros bis zu Euphrats Flut,
tragen sie Stolz, Schmerz und Mut.
Verbannt, verraten, oft überseh’n,
doch ihre Schritte verweh’n nicht im Geh’n.
Kein Reich, kein Sturm hat je geschafft,
sie zu vertreiben – so groß sei die Kraft.
Sie wurzeln tief, wie Bäume im Licht,
und wer sie vertilgen will, der zerbricht.
Denn wer den Boden selbst verleugnen will,
der kämpft gegen Leben – und kommt nicht zum Still.
Der Nahe Osten trägt ihren Namen,
in Bergen, in Liedern, in Feuer und Flammen.
Und ob man sie hasst, vergisst oder flieht –
ein Volk wie sie vergeht uns nie.