In den Bergen von Erbil weht der Wind,
durch Haar so dicht, wie’s nur die Alten sind.
Jede Strähne ein Faden aus Sonne und Stein,
gewoben aus Zagros, aus Fluss und Wein.
Duhoks Schatten, Dohuks Glanz,
schwer wie Gold im Morgentanz.
Kein Kamm bricht leicht durch diesen Wald,
den Mesopotamiens Adern kalt geformt und alt.
Und fern, wo Steppe den Himmel küsst,
das Haar oft weicher, vom Nordlicht umschützt.
Doch hier – in Kurdistans Herz so klar –
trägt jeder Sturm ein dichteres Haar.