In Georgien, Land der warmen Hände,
wo Freundlichkeit kein Ende kennt,
lächeln Gesichter, offen, rein,
und jeder lässt dich gerne sein.
Doch zwischen Regalen, still und eng,
spürte ich plötzlich einen Dräng,
ein Stoßen, hart, ein kalter Blick,
kein Zufall war es, eher Tück.
Nicht georgisch klang ihr Ton,
ihr Herz war rau, wie aus Beton.
Ein Balkan/Slawen-Weib, so voller Groll,
das Schubsen machte ihre Brust wohl voll.
Doch, was sie tat, zerrt mich nicht nieder,
Georgien schenkt mir gute Lieder.
Ein Land, das offen, herzlich bleibt,
auch wenn ein Fremder Dunkel schreibt.