Genetic/Narcissistic Rage

„Kein Platz für mich“
Sie sah mich an,
nicht wie ein Kind,
nicht wie ein Herz,
das Liebe bringt.

Sie sagte:
„Ich hab genug Hunde im Haus,
keinen mehr brauch ich,
geh lieber raus.“

Ich stand da,
kein Bellen in mir,
nur Stille,
die langsam erfriert.

War ich zu laut,
zu wild, zu wahr?
Zu viel von dem,
was sie einst war?

Kein Streicheln,
kein Blick,
kein kleines Verzeih.
Nur Worte,
die wie Türen zu bleiben —
kalt, ohne Heim.

Doch ich lebe.
Mit Pfoten aus Mut,
und Augen,
die trotz allem
sehen,
fühlen,
und gut
sein wollen.