Kein Platz für mich
Ich habe die Hoffnung aufgegeben.
Nicht mehr warten, nicht mehr glauben,
dass hier je etwas besser wird.
Wenn ich mein Leben verbessern will,
muss ich gehen.
Dorthin, wo mein Volk ist.
Dorthin, wo meine Sprache lebt,
wo mein Blut hingehört:
Nach Kurdistan.
Deutschland bleibt, was es immer war:
Das Land, in dem Hitler sein Unwesen trieb.
Ein Ort voller Masken,
wo Menschen lächeln,
aber dich niemals wirklich sehen.
Hier bleibe ich nur
ein Schatten zwischen Fremden,
ein falsch gesetztes Komma
in einer Geschichte,
die nie für mich geschrieben wurde.
Mein Weg führt nach Osten.
Dorthin, wo ich wieder atmen kann.