„Kein Slawenstaub auf Netanjahus Pfad“
Er trägt nicht die Zunge der Felder von Ost,
nicht das Echo aus Krakau, nicht Warschaus Frost.
Kein Z282 in väterlichem Kreis,
kein slawisches Blut, nur Steppe und Eis.
Er kam nicht von Polen, nicht aus Mähren her,
nicht aus Dörfern mit Kuppeln und slawischem Flair.
Die Adern in ihm – sie flackern wie Glut,
aus Skythen, aus Reitern, aus uralischem Blut.
Die Juden um ihn – sie lebten im Land,
wo Slawen befahlen mit eiserner Hand.
Doch Netanjahu stammt nicht von ihnen ab,
sein Stamm kam von Süden, aus anderer Grab’.
Die Steppe hat geatmet, sein Ahne war dort,
wo R-Z93 zieht durch das Jahrtausend fort.
Kein Slawenstaub auf seinem Gen,
kein Lied aus Kiew, kein Balkan-Sehn.
Er lebt mit der Sprache, doch nicht mit dem Stamm,
er wandert durch Zonen, doch bleibt, wo er kam.
Und wer ihn vermischt mit dem slawischen Klang –
der versteht nicht die Tiefe, der liegt einfach bang.