„Khalils Nachbar“
Khalil zeigte ihn,
den Mann mit dem Glimmstängel als Herz.
Ein Nachbar,
dessen Leben aus Asche bestand,
lange bevor die Zigarette verglühte.
Er rauchte nicht –
er verbrannte sich selbst,
langsam, schweigend,
vor den Augen einer Frau,
die nie aufhörte, sich zu sorgen,
auch als ihre Wange rot war von ihm,
nicht vom Wind.
Khalils Kamera urteilte nicht,
sie ließ ihn einfach stehen,
diesen Mann,
der nie ein Vater hätte sein dürfen,
nie ein Zuhause hätte schaffen sollen,
weil in ihm selbst keins war.
Doch da war sie –
diese Frau,
die nicht ging,
nicht schrie,
die blieb,
und durch den Dunst seiner Fehler
noch immer seinen Schatten suchte.
Und ich?
Ich sah ihn.
Ich liebte die Darstellung,
nicht den Mann.
Ich verstand den Schmerz,
nicht die Schuld.
Ob er stirbt oder nicht –
das ist nicht mein Urteil.
Aber dass er Kinder hatte,
ist die Tragödie.