Kurdin auf der Wanderschaft
Kurdin zog nach Europa,
warf Schatten in die Gassen,
brach die Ordnung mit jedem Schritt,
und Europa stöhnte:
„Sie vermasselt uns alles.“
Doch die Straßen wurden eng,
die Tore fielen zu,
kein Platz für Herz und Herkunft,
nur Flucht in der Ferne.
Nun sucht Kurdin den Ausweg,
kehrt dem kalten Norden den Rücken,
trägt ihr Feuer weiter
in die arabische Welt.
Dort will sie ihr Unwesen treiben,
nicht als Feindin,
sondern als Sturm,
der Mauern erschüttert
und Horizonte öffnet.
Und auch das Land der Juden oder Kurden
will Kurdin sehen,
mit eigenen Augen prüfen,
ob dort ein Platz für Wahrheit bleibt.