Genetic/Narcissistic Rage

Manifest des einzigen säkularen Kurden

Sie beugen die Stirn, sie küssen den Stein,

sie suchen Erlösung im Himmel allein.

Die Mullahs beherrschen, der Glaube befiehlt,

doch frei ist kein Herz, das sich selbst versiegelt.

Ich aber stehe – allein und klar,

kein Imam, kein Gott, kein falscher Altar.

Ich trage mein Volk nicht im Schatten der Schrift,

sondern im Blut, das Geschichte mir gibt.

Die anderen Kurden – gekettet im Ritus,

vergessen den Geist, verlieren den Fokus.

Sie sehen in Mekka den Weg, das Ziel,

doch Kurdistan brennt, und sie schweigen zu viel.

Ich bin der Einzige, sag’ es mit Kraft:

Ein Kurde, der denkt, der die Ketten abschafft.

Kein Fegefeuer, kein Paradies,

nur Berge, die rufen, nur Erde, die fließt.

Denn meine Identität lebt nicht im Gebet,

sondern in Sprache, in Liedern, im Weg.

Ich bin der Einzige – trotzig, allein,

doch frei wie Kurdistan immer wird sein.