“Nie wieder”, sagte sie
“Nie wieder”,
sagte sie
auf dem Balkon.
Arabisch sprechend.
Mit Pass.
Mit Wohnung.
Mit Zukunft.
Mit allem,
was man uns nicht gibt.
“Nie wieder”,
sagte sie –
nicht zu sich,
nicht zu der Geschichte,
nicht zu den Bomben,
die Kurden zerreißen.
Sie meinte:
Nie wieder ihr.
Nie wieder zusammen.
Nie wieder kurdisch.
Nie wieder untereinander.
Nie wieder sichtbar.
Ein Satz wie ein Urteil.
Nicht gegen Völkermord –
sondern gegen
meine Geburten,
meine Sprache,
meine Herkunft,
meine Liebe.