„Nur in meinem Kopf“
Ich wünsche mir,
dass alles nur in meinem Kopf ist.
Nicht draußen,
nicht hinter Fenstern,
nicht zwischen Stimmen,
nicht in Schatten,
die mir folgen,
obwohl ich still bin.
Ich wünsche mir,
dass niemand mich beobachtet,
dass keine Augen über mir schweben,
dass keine fremden Gedanken
in meine Tropfen fallen.
Dass kein Plan auf meinem Namen liegt,
keine Kontrolle auf meiner Stirn geschrieben steht.
Dass ich atmen darf,
ohne analysiert zu werden.
Denken darf,
ohne dass jemand mitliest.
Ich will keine Figur sein
in einem pan-europäischen,
pan-afrikanischen,
pan-türkischen Traum,
pan-balkanischen Traum.
Kein Mosaikstein
für irgendein globales Spiel.
Ich wünsche mir,
dass ich allein bin –
nicht einsam,
nicht vergessen,
nur frei.
Dass die Welt in meinem Kopf
meine eigene ist.
Nicht programmiert.
Nicht gespiegelt.
Nicht benutzt.
Nur…
mein.