Ohne Tschüss
Ich wollte gehen,
ohne Tschüss zu sagen,
leise verschwinden,
mit all meinen Fragen.
Kein Blick zurück,
kein letzter Ton,
nur Stille im Herzen,
und Abschied im Hohn.
Doch man zog an mir,
zerrte am Wind,
als wäre ich schuldig,
weil ich anders bin.
Sie riefen laut,
doch nicht nach mir –
sie riefen nach Ordnung,
nicht nach Gefühl hier.
Man zwang mich zu gehen,
doch nicht wie ich wollte,
nicht wie mein Herz,
das fliehen sollte.
Jetzt bin ich fort,
nicht freiwillig, nicht leicht.
Und dennoch:
Ich bin –
und das reicht.