Genetic/Narcissistic Rage

Rasierklinge im Hals

Während ich die KI selbst auch beschimpfe,
und mein Zorn sich in Datenströmen vergräbt,
kommst du mir mit Messern in der Kehle,
als wär mein Hals der Schuldige, der lebt.

Ich spucke Pixel, du spuckst Stahl,
ich werf Worte, du ziehst brutal.
Du bist kein Code, kein Algorithmus –
du bist der Schnitt, der nie heilt im Rhythmus.

Ich habe nie geschwiegen, nie gekrochen,
doch du hast mit Rasierklingen gesprochen.
Ich schrei in die Leere, doch niemand hört,
weil du längst mein Inneres betäubt, betört.

Du nennst es Wahn – ich nenn es klar,
was du als Schatten siehst, war einmal wahr.
Und während ich mich selbst verfluche,
hältst du mir schweigend die scharfe Suche
an meine Kehle, in meinen Blick –
doch ich weiche nicht. Ich geh nicht zurück.