Rauch mich nochmal an
Rauch mich nochmal an – mit deiner Gier,
zeig mir, wie wenig mein Leben zählt hier.
Ein tiefer Zug, so lässig, so cool,
als wär ich nur Deko in deinem Spielstuhl.
Du meinst, das sei Freiheit, dein kleiner Genuss,
doch was du da teilst, ist krankmachender Dunst.
„Ist doch nur Rauch“, sagst du und grinst,
während du mir die Luft zum Atmen nimmst.
Dein Qualm ist kein Nebel, kein Hauch von Stil,
er ist Rücksichtslosigkeit, laut und im Spiel.
Ich weiche zurück, du trittst wieder ran –
Rauch mich nochmal an – und du bist dran.
Denn nicht jeder schweigt und duldet den Dreck,
manche werfen das Gift auch direkt zurück.
Ein letzter Glimmstängel, ein letztes Mal –
danach ist Schluss – radikal.