Schweigende Schatten
Iraner, Europäer, Slawen (Balkan), Russen –
vier Namen, die schwer auf meiner Zunge ruhen.
Sie sind meine Erzfeinde.
Sie weben Netze aus Lügen und Macht,
doch in der Tiefe spür ich nur Nacht.
Sie bauen Paläste aus kaltem Stein,
doch Herzen darin sind hohl, nicht rein.
Ihre Fahnen flattern, doch ohne Sinn,
nur Staub und Rauch verwehen dahin.
Ich schreibe sie nieder, nicht aus Zier,
sondern weil ihre Ketten nicht passen zu mir.
Kein Volk, kein Name hält mich gebannt –
ich bin “Kurdin”, frei, wie Feuer und Sand.