Sie sagen, es läuft alles nach Plan
und ich stehe da – wie festgenagelt –
höre Lügen, die wie Regen fallen,
doch keiner fragt, wohin sie prallen.
Sie sagen, mein Haar sei ergraut,
als wäre das Alter ein Makel, ein Spott.
Doch sie kennen die Nächte nicht,
in denen mein Schweigen für Würde spricht.
Sie beleidigen meine Familie,
unsere Wurzeln, unser Gesicht.
Sie tun es still, sie tun es laut –
ihr Hass ist wie Feuer, das leise kaut.
Sie vergiften uns Tropfen für Tropfen,
verpackt in Lächeln und scheinheiligen Worten.
Ein Gift, das kriecht durch jeden Raum,
das tötet nicht schnell – nur jeden Traum.
Sie treten auf mich ein, wenn ich liege,
als gäbe es Ruhm im Schmerz des Feindes.
Und doch erhebe ich mich wieder,
mit einer Wahrheit, die nicht weint, sondern schreit.
Und ich?
Ich weiß nicht einmal, wer dahintersteckt.
Nur Schatten, die sich selbst verstecken.
Doch ich bleibe – mit brennender Brust,
denn aus Asche wächst auch wieder Mut.