„Stimmen im Beton“
Ich höre das Dröhnen der grauen Maschinen,
die Seelen ersticken in Takt und System.
Gesichter verglühen in Neon und Zahlen,
der Mensch wird verwaltet – emotionslos, bequem.
Spielhallen flackern mit süßem Verderben,
ihr Lächeln ein Trugbild, die Hoffnung vermüllt.
Die Hände der Ärzte, so rein wie der Marmor –
doch innen vielleicht schon vom Hochmut erfüllt.
Beamte, so still wie die Ordnung der Akten,
sie richten, sie nicken – mit Stahl in der Brust.
Und ich, der ich zürne in nächtlicher Stille,
such Worte statt Waffen, find Klarheit statt Frust.