Und die anatolische Türkin lachte wieder
Ich saß da,
wieder mit Watte in der Nase,
Fenster geschlossen,
Hals trocken.
Der Rauch war noch da.
Er kroch durch Ritzen,
durch Wände,
durch das, was man Heimat nennt.
Und oben,
in ihrer warmen Küche,
lachte sie.
Schon wieder.
Ein Lachen wie Hohn,
wie Pfeffer in meiner Kehle.
Laut. Sorglos.
Vollkommen falsch.
Sie wusste es.
Ich hatte es gesagt.
Ich hatte es gezeigt.
Ich hatte gehustet wie ein offenes Buch.
Aber sie lachte.
Und sie hustete zugleich.
Ein hämmerndes, schleppendes Röcheln,
wie ein Echo von dem,
was mich jede Nacht erstickt.
Ein Lachen, das stirbt,
aber nicht aufhört.
Ein Husten, das lebt,
aber nichts lernt.
Und ich saß da,
in meiner eigenen Wohnung,
wie ein Gast,
der den Fehler gemacht hatte,
zu atmen.